Diese Plattform ist die konsequente Weiterführung der Arbeit der interprofessionellen Arbeitsgruppe zum diabetischen Fusssyndrom, DFS, des Vereins QualiCCare, welche den berufsübergreifenden Praxisleitfaden und Praxisempfehlungen für Spezialisten und grundversorgende Fachpersonen erarbeitete. Hier finden Behandelnde und Betroffene relevante Informationen zum diabetischen Fuss und dessen Komplikationen. Interprofessionelle Fusszentren und Netzwerke bieten eine evidenzbasierte Therapie, um eine bestmögliche Versorgung zu gewährleisten und damit diabetesbedingte Amputationen zu vermeiden.
Institutionen, welche Patientinnen und Patienten mit einem diabetischen Fusssyndrom gemäss der nationalen Praxisempfehlungen zur Behandlung von DFS behandeln, können einen Eintrag auf die Plattform beantragen, um als kompetente Stakeholder zur Behandlung vom DFS einfach gefunden zu werden. Das Sekretariat prüft den Antrag gemäss der Kriterien der DFS Arbeitsgruppe von QualiCCare und eine interprofessionelle DFS-Steuergruppe gibt den Antrag frei zum Aufschalten.
Diabetesbetroffene Personen haben ein erhöhtes Risiko für eine Polyneuropathie, eine periphere, arterielle Verschlusskrankheit (PAVK) und einem diabetischen Fusssyndrom. Dieser Umstand wird häufig zu spät bemerkt.
Hier finden ärztliche und nicht-ärztliche Grundversorger, welche Diabetes-Betroffene betreuen oder behandeln relevante Informationen zur Abklärung des Risikos und zur optimalen Behandlung eines diabetischen Fusssyndrom (DFS). DFS-Betroffene selbst finden hier auch wichtige Präventionsmassnahmen und entsprechende DFS-spezialisierte interprofessionelle Fusszentren oder Netzwerke in der Nähe.
Hier finden Fachpersonen evidenzbasierte Unterstützung bei der Abklärung vom Risiko Ihrer Diabetes Patientinnen und Patienten, ein diabetisches Fusssyndrom (DFS) zu bekommen. Mit dem Risikorechner können relevante Gesundheitsfachpersonen das DFS-Risiko bei Ihren Patientinnen und Patienten ausrechnen und sie entsprechend optimal versorgen. Die Eckwerte des guten Fussmanagement ergänzen den Risikorechner, indem sie die optimale Behandlung von Risikopatientinnen und -patienten stufengerecht beschreiben.